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Maximale Zirkularität

Einzigartige Rezeptur ermöglicht maximale Zirkularität.

Der zirkulit® Beton besticht durch eine einzigartige Rezeptur und erreicht somit eine maximale Zirkularität nach Madaster bei hoher Qualität. Der zirkulit® Beton wurde aufgrund der über 15-jährigen Technologie mit Sekundärrohstoffen weiterentwickelt und zeichnet sich durch eine neuartige Zusammensetzung aus. Dank hohem Sekundärrohstoffanteil, kann der Primärressourcenverbrauch signifikant reduziert werden. Identische statische Eigenschaften wie ein vergleichbarer Beton aus Primärrohstoffen garantieren die breiten Anwendungsmöglichkeiten.

Zirkularität nach Madaster

Die Zirkularität nach Madaster beschreibt mit einem Kennwert die Kreislauffähigkeit eines Produkts. Sie berücksichtigt den ganzen Lebenszyklus eines Materials. Aus diesem Grund kann diese Eigenschaft ein wichtiger Indikator werden bei der Transformation hin zur Kreislaufwirtschaft.

Die Erreichung einer maximalen Zirkularität war bei der Entwicklung des zirkulit® Betons ein wichtiger Treiber. Die Rezeptur ist so optimiert, dass mindestens 75% der Rohstoffe eines m3 zirkulit® Betons aus Sekundärrohstoffen generiert wird. Lediglich der Zement und ein kleiner Teil Sand und Kies kommen als Primärrohstoffe zum Einsatz.

Eine maximale Zirkularität wird erreicht, wenn die Langlebigkeit des Produkts gewährleistet ist. Nur wenn diese hochwertig aufbereitet sind, kann trotz der hohen Sekundärrohstoffanteile eine gleichwertige Lebensdauer gegenüber einem Primärbeton garantiert werden.

Die Zirkularität nach Madaster errechnet sich aus drei Faktoren, die den ganzen Lebenszyklus eines Produkts berücksichtigen.

Faktor 1, Produktion des Baustoffs

Bei der Produktion wird berücksichtigt, wieviel Prozent der Rohstoffe eines Baustoffs aus Sekundärrohstoffen generiert werden.

Faktor 2, Lebensdauer

In der Lebensphase wird die Lebensdauer des Baustoffs bewertet. Dazu wird das verwendete Produkt mit einer für ein solches Produkt üblichen Lebensdauer verglichen. Schliesslich macht es keinen Sinn ein Produkt aus Sekundärrohstoffen zu verwenden, das jedoch bereits nach der Hälfte der üblichen Lebensphase ersetzt werden muss. 

Faktor 3, End of Life

Als Drittes wird bewertet, welche Mengen am Ende eines Lebenszyklus entsorgt werden müssen und welche Mengen des Produkts zurück in den Kreislauf fliessen.

Rechenbeispiel für 1m3 zirkulit® Beton

Faktor 1 = 1750 kg Sekundärrohstoffe / 2350 kg Gesamtgewicht = 75%
Faktor 2 = gleiche Lebensdauer zirkulit® gegenüber Primär Beton = 100 %
Faktor 3 = Vollumfänglich zirkuläre Verwertung möglich (kein Downcycling) = 100%

Zirkularitätsindex zirkulit = 75 % x 100% x 100 % = 75%